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Mediator*innen sind sich einig: Mediation erfordert ein Gleichgewicht aus außen und innen, Methoden und Haltung. Doch trotz der großen Einigkeit, dass die Haltung elementar wichtig ist, sind wir doch hier ziemlich unpräzise: Mit welcher Haltung arbeiten wir wirklich? Wie können wir diese Haltung aktiv entwickeln, innerhalb wie außerhalb des Mediationsverfahrens? Dieser Kurs konzentriert sich daher nur auf die inneren Aspekte von Mediation. Was genau passiert in uns? Welchen Verführungen sind wir ausgesetzt? Wie können wir uns aktiv innerlich ausrichten?

Der Kurs ist organisch entstanden. Zwei Mediator*innen, die seit zwanzig Jahren in diesem Feld arbeiten, haben sich monatelang selbst beobachtet, um so präzise wie möglich zu beschreiben, was im Laufe von Mediationen IN ihnen passiert. Aus den Erkenntnissen, die sie von ihrer inneren Forschungsreise mitgebracht haben, sind sieben Kapitel entstanden: der Auftakt der Innenschau; die Verankerung von Basisbegriffen wie Haltung, Interesse oder Lösung; der ganz persönliche, authentische Bezug zu Mediation; innere Modelle, die den Blick immer wieder erweitern; eine innere Ausrichtung auf Verstehen und Beziehung; ein paar Aspekte wie Evolution oder Spiritualität, die vielleicht (nicht) in die Mediation gehören; und ein pragmatischer Ausblich mit Erinnerungsstützen und Honorarfragen.

Der Kurs wurde für Menschen entwickelt, die als Mediator*innen arbeiten bzw. eine fertige Mediationsausbildung haben.

Im Kern geht es jedoch um innere Aspekte von Professionalität, Haltung und Authentizität und ist daher in größten Teilen auf fast alle Berufsgruppen übertragen – auf jeden Fall auf solche Berufe, die sich mit der Begleitung von Prozessen und der Unterstützung von Menschen befassen.


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